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Innerhalb der Euroskala und auch für mögliche Sonderarben und Drucklacke werden mineralölfreie Ökodruckfarben (auch als Bio-Druckfarben bezeichnet) standardmäßig eingesetzt.

Generell dürfen alle eingesetzten Druckfarben und Lacke weder giftig, mindergiftig, reizend noch kanzerogen sein. Der Unterschied zwischen konventionellen Druckfarben und Ökodruckfarben besteht im Bindemittel. Bei unseren Ökodruckfarben wird statt einem Mineralölanteil von 15-25 % ein Monoester aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet. Diese pflanzlichen Öle lassen sich biologisch leichter abbauen als Mineralöle. Die restlichen verwendeten Harze und Öle (etwa 45% Farbanteil) sind aus nachwachsenden Rohstoffen. Allerdings stammen die bei konventionellen Druckfarben wie auch bei Ökodruckfarben eingesetzten Pigmente (15-25% Farbanteil) und Additive (2-5% Farbanteil) aus nicht erneuerbaren Ressourcen, d.h. es sind chemische Produkte, die auf Mineralölbasis hergestellt werden. Bei der Verwendung von Ökodruckfarben kann ein Anteil von bis zu 25 % an Mineralölen eingespart werden. Des Weiteren können diese Farben beim Recycling von Papier (De-Inking) besser herausgelöst werden als konventionelle Druckfarben. Die Problematik - speziell im Bereich von Verpackungskartonagen - durch eingeschlepptes Mineralöl im Recyclingprozess kann mit den Ökodruckfarben begegnet werden.